Bewegung mit Begeisterung

Ricarda Soyck-Lockner, Leiterin des Personalmanagements, und der Betriebsratsvorsitzende Lutz Faßbender haben bei Gira das Thema betriebliches Gesundheitsmanagement vorangetrieben und die Firmenmitgliedschaft in einem sehr vielfältigen Gesundheitszentrum entwickelt. Die Resonanz ist sehr groß, die Teilnahme liegt weit über den sonst üblichen Quoten: Mehr als 30 Prozent der Mitarbeiter bei Gira nehmen aktiv daran teil und nutzen die Angebote für ihre Gesundheit. Die beiden Verantwortlichen wollen sich auf dem Erfolg aber noch lange nicht ausruhen, sondern für noch mehr Bewegung sorgen.

Wie kam es zu dieser Initiative bei Gira?

Lutz Faßbender: Das ist eine recht einfache Entstehungsgeschichte. Frau Soyck-Lockner und ich haben vor ein paar Jahren mit dem Thema Betriebliches Gesundheitsmanagement angefangen. In dieser Zeit habe ich im Fernsehen einen Bericht über das Fitnesscenter Sports Up gesehen, das ein außergewöhnliches Paket für die Gesundheitsförderung in Unternehmen entwickelt hat. In dem Beitrag wurde erklärt, dass es sich bei Sports Up nicht nur um ein reines Fitnessstudio handelt, sondern um einen Gesundheitsdienstleister inklusive Reha-Einrichtung. Daraufhin habe ich das bei Gira ins Gespräch gebracht, weil ich gleich das Gefühl hatte, dass es genau zu unserem Gesamtpaket Gesundheitsmanagement passt. Das waren die Anfänge.

Wann und wie ging es mit dem Programm los?

Ricarda Soyck-Lockner: Wir haben uns im Jahr 2008 sehr intensiv mit dem betrieblichen Gesundheitswesen auseinandergesetzt und verschiedene Betriebsvereinbarungen und Maßnahmen in Gang gesetzt. Eine dieser Maßnahmen sollte einen positiven Anreiz für Mitarbeiter bieten, etwas für die Gesundheit zu tun. Wir haben nach einem sehr überzeugenden Angebot Ausschau gehalten. Es gibt unglaublich viele Anbieter. Uns war die Ganzheitlichkeit und die Qualität der Einrichtung sehr wichtig. Mit Sports Up und INJOY haben wir dann zwei besonders hochwertige Fitnesscenter hier in der Gegend ausgewählt. Die haben nicht nur bestens ausgerüstete Fitnessstudios mit einem breiten Angebot, sondern auch einen kompletten Reha-Bereich dabei.

Lutz Faßbender: Die personelle Ausstattung ist auf höchstem Niveau. Das sind fast alles ausgebildete Diplom-Sportlehrer oder auch Orthopäden. Sie haben auch medizinisches Personal dabei und auch Ökotrophologen für die Ernährungsberatung. Was ein ganz wichtiges Thema ist: Die Experten von Sports Up kommen auch regelmäßig zu uns ins Haus und machen Termine mit den Mitarbeitern. Da werden zum Beispiel Rückenscreenings oder Herzstressmessungen durchgeführt und Beratungsgespräche angeboten. Oder es gibt an den Arbeitsplätzen Entspannungsübungen und die Trainer zeigen, wie man die Muskulatur auflockert. So etwas bekommt man nicht in einem normalen Fitnesscenter.

Wie sieht es mit der Teilnahme der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an dem Programm aus? Wie viele nutzen es?

Ricarda Soyck-Lockner: Solche Maßnahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements haben üblicherweise eine Teilnahmequote von 5 bis 10 Prozent. Sports Up sagte uns zu Beginn: Wir prognostizieren ihnen eine Teilnahme von etwa 30 Prozent der Mitarbeiter. Das war eine sehr sportliche Ansage. Da haben wir uns gesagt: Wenn wir das schaffen, ist das ein riesiger Erfolg. Und nun zeigt sich, wir haben in der Vergangenheit immer über 30 Prozent, im vergangenen Jahr sogar 34 Prozent. Das sind tolle Zahlen!

Lutz Faßbender: Auch bei den Terminen, die Sports Up bei uns im Haus während der Arbeitszeit anbietet, ist die Nachfrage sehr groß. Die Termine waren anfangs sofort vergeben. Und die sind nach wie vor schnell ausgebucht. Am Anfang ist die Teilnahme natürlich besonders groß, da sind viele sehr neugierig. Dann muss man kontinuierlich daran arbeiten, damit das Interesse bestehen bleibt. Sports Up bietet beispielsweise immer wieder neue Tools und den Einsatz neuer Messinstrumente an. Und wir überlegen auch ständig, wie wir die Mitarbeiter noch besser ansprechen und was wir ihnen noch ermöglichen können. Im Jahr 2011 haben wir beispielsweise auch noch eine psychologische Hotline eingerichtet. Denn wir haben eine steigende Zahl an Erkrankungen im psychischen Bereich. Das ist leider ein allgemeiner Trend, den es somit auch bei uns gibt.

„Wir haben nach einem sehr überzeugenden Angebot Ausschau gehalten. Uns war die Ganzheitlichkeit und die Qualität der Einrichtung sehr wichtig.“

- Ricarda Soyck-Lockner

Bei diesem Angebot läuft es so, dass alle Mitarbeiter von Gira Mitglied in den Sportstudios sind. Damit zahlt Gira aber auch die Mitgliedschaft für diejenigen, die gar nicht hingehen. Stört Sie das nicht?

Ricarda Soyck-Lockner: Nein, denn wir haben uns für dieses Prinzip bewusst entschieden. Damit haben immer alle Mitarbeiter die Möglichkeit, zum Training zu gehen. Wenn jemand beispielsweise mal zeitweise aussetzt, kann er jederzeit wieder einsteigen, ohne sich erst wieder um eine Mitgliedschaft bemühen zu müssen. Im Gegenzug zahlt Gira für jeden Mitarbeiter ungefähr ein Drittel des üblichen Monatsbeitrags. Da etwa 30 Prozent der Mitarbeiter das Angebot nutzen, passt das gut zusammen.

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Ricarda Soyck-Lockner und Lutz Faßbender über das starke Wirgefühl bei Gira.

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Ricarda Soyck-Lockner und Lutz Faßbender über betriebliche Gesundheitsförderung
sowie das starke Wirgefühl bei Gira.

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