Im doppelten Sinne Pioniere

INTERVIEW MIT KAI STRACKE, SYSTEMS ENGINEERING
STAND 2019

Nach erfolgreich abgeschlossener Promotion auf dem Gebiet der elektronischen Mess- und Schaltungstechnik wechselte Kai in die Industrie und stieg 2017 bei Gira in der neu geründeten Abteilung "Systems Engineering" ein. Erfahre im Interview, was seine Tätigkeit für ihn besonders macht und wie Spannung und Stolz zusammenhängen.

 

Themen Dieses Artikels


Systems Engineering


Familie und Beruf


Arbeitsklima und Unternehmenskultur

Kai, wie war dein beruflicher Werdegang bis jetzt?

Eigentlich relativ klassisch: Abitur gemacht, dann anschließend Zivildienst und ein Studium der Elektrotechnik und Informationstechnik, wobei ich mich auf Mikroelektronik und Halbleitertechnologie spezialisiert habe. Da Deutschland hier kaum Perspektiven bietet, habe ich mich umorientiert und mit der Elektronikentwicklung auf Leiterplattenebene begonnen. Abschließend habe ich an der Ruhr-Uni Bochum auf dem Gebiet der elektronischen Mess- und Schaltungstechnik promoviert, wobei es enge Kooperationen mit der Automobilindustrie gab. Nach Abschluss der Promotion wechselte ich in die Industrie und habe einige Jahre auf dem Gebiet der industriellen Messtechnik wie zum Beispiel der Sensorentwicklung gearbeitet. Später folgte der Wechsel in den Bereich der Konsumerelektronik mit Führungsverantwortung, bevor ich bei Gira startete.

Wie bist du zu Gira gekommen?

Gira ist als Unternehmen eine bekannte Marke. Ich habe erfahren, dass Gira versucht, sich zu verändern, und fand interessant, dass der Bereich „Systems Engineering“ neu aufgebaut wird. Überzeugt hat mich, dass sich ein Unternehmen verändern möchte und genau dort den Fokus legt, den ich an anderer Stelle vermisst habe. Das hat einfach gut gepasst, und deswegen bin ich hier.

Frage: Wie genau sieht dein Job hier aus, und was macht ihn besonders?

Ich bin bei Gira in die neu gegründete Abteilung „Systems Engineering“ eingestiegen. In dieser Abteilung befassen wir uns damit, wie wir zukünftig Entwicklungen effizienter und nachhaltiger gestalten können, indem wir alte Entwicklungen bewerten, die aktuellen Entwicklungen betreuen und natürlich die Zukunft im Blick haben. Wir versuchen dann, uns strategisch besser aufzustellen und die Entwicklungszyklen wesentlich schneller zu gestalten. Wir achten darauf, dass wir eine Nachhaltigkeit in der Entwicklung schaffen, also bestimmte Dinge, die wir schon erarbeitet haben, wiederverwendbar machen. Dadurch können wir auf die Bedürfnisse des Marktes schneller reagieren und gute, stabile und ausgereifte Produkte auf den Markt bringen.

Besonders ist, dass man zwischen dem Markt, sprich dem Kunden, und den Entwicklern sitzt. Das heißt, wir hinterfragen kritisch die Marktbedürfnisse, schauen, was die Produktmanager an Produktvisionen vermitteln, und bewerten diese Konzepte. So gesehen verbindet man zwei Welten und versucht, diese so zu synchronisieren, dass die Entwicklung effizient gestaltet werden kann.


„Abwechslung ist natürlich auch schön. Musik mache ich schon seit meiner Jugend - das ist immer ein fester Bestandteil gewesen.“


Welches Projekt war für dich bisher besonders spannend?

Ein spannendes Projekt, das jetzt auch am Markt angekündigt worden ist, ist eine neue Wohnungsstation für Türkommunikationsanlagen. Das Projekt lief bereits, und ich bin neu hinzugekommen. Dementsprechend musste ich natürlich eine Menge über das System in kurzer Zeit dazulernen. Eine echte Herausforderung. Aber schlussendlich ist das Projekt erfolgreich beendet worden, und der Abverkauf hat mittlerweile begonnen – mit viel positiver Resonanz.

Erfüllt einen sowas mit Stolz?

Man ist natürlich stolz darauf, dass das so gut angekommen ist, weil man auch seinen Teil dazu beigetragen hat. Wie gesagt, ist die Resonanz auf das Produkt sehr positiv, teilweise überwältigend.

 Wie gefallen dir dein Beruf und das Arbeitsklima?

Ich bin hier so zufrieden wie noch nie zuvor. Es gibt viel Arbeit, es gibt viel zu tun. Die Herausforderung ist, dass man sich grundlegend neuen Konzepten widmet, die teilweise auf der „grünen Wiese“ anfangen, und man sich überlegen muss, wo möchte man überhaupt hin, was möchte der Markt überhaupt haben und wie kann man das technisch überhaupt realisieren. Das macht in Summe einfach ein unglaublich kreatives und zugleich herausforderndes Arbeitsgebiet am Puls der Zeit aus.
Gerade in der heutigen Zeit mit vielen Herausforderungen ist es nicht immer leicht, Beruf und Familie zu verbinden, und das gelingt hier bei Gira sehr gut. Es ist möglich, Home-Office zu machen, damit ich meine Familie unterstützen kann. Das ist ein modernes Verständnis eines heutigen Arbeitsplatzes und trägt auch dazu bei, dass man als Mitarbeiter zufrieden ist. Natürlich sind auch Firmenkultur und der Umgang miteinander ein essentieller Bestandteil des Arbeitens. Bei der Summe der Einzelteile ist Gira einfach wirklich gut aufgestellt, und das liegt mir persönlich einfach wirklich gut.



"Wir achten darauf, dass wir eine Nachhaltigkeit in der Entwicklung schaffen, also bestimmte Dinge, die wir schon erarbeitet haben, wiederverwendbar machen. Dadurch können wir auf die Bedürfnisse des Marktes schneller reagieren und gute, stabile und ausgereifte Produkte auf den Markt bringen."


Inwiefern ist Musik dein Ausgleich zum Alltag?

Musik mache ich jetzt schon seit meiner Jugend. Sie ist immer ein fester Bestandteil gewesen. Natürlich muss man einen Gegenpol zur Arbeit und zum Alltag haben. Und es macht einfach Spaß.
Meine Bandkollegen kenne ich teilweise schon aus der Schulzeit, wir sind also eine eingeschworene Truppe, und es wäre schade, würde man das nicht beibehalten. Dadurch, dass wir alle berufstätig sind, alle Familie haben, ist die Zeit manchmal recht knapp. Aber letztendlich zehrt man lange von Gigs oder den eigenen Studioaufnahmen, über die man immer wieder mit Begeisterung spricht.

Steckbrief Kai Stracke


Geboren
1977

Bei Gira seit
2017

Studium
Studium Elektrotechnik / Promotion in Fahrzeugsicherheitstechnik

Werdegang bei Gira
Systemingenieur im Bereich Systems Engineering

[Stand 2019]


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