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Der erste Prototyp ist ein bisschen wie Zauberei

Interview mit Julian Gerlach, Projektmanager
Stand 2019

„Als ich den ersten Prototypen in der Hand hatte, war das ein bisschen wie Zauberei.“ - Julian Gerlach ist Produktleiter durch und durch. Schon im Kindesalter half er seinem Vater in der Elektrowerkstatt und nach seinem Studium und zwei Jahren als Trainee bei Gira, ist er nun Projektleiter. Das Projekt „System 3000“ war sein erster Meilenstein, und er strebt nach vielen weiteren.

Themen Dieses Artikels


Trainees bei Gira


Verantwortung als Projektmanager


Studium Elektrotechnik

Sie haben nach dem Studium in einem Ingenieurbüro gearbeitet, warum sind Sie nicht dort geblieben?

Mir ist klar geworden, dass das nur ein Übergang für mich gewesen ist und ich in ein großes Industrieunternehmen wollte, wo man wirklich viele verschiedene Aufgaben hat. Deswegen habe ich mir gedacht: Gira ist das, was ich möchte.

Was haben Sie im Studium als schwierig empfunden und was hat Sie motiviert, zu lernen?

Ich bin 2014 bei Gira eingestiegen, habe da als Trainee angefangen und hatte den Auftrag, zwei Jahre lang das Unternehmen in verschiedenen Abteilungen kennenzulernen. Ich habe dann in jeder Abteilung meine Erfahrung sammeln können, Prozesse kennengelernt und verschiedene Aufgaben übernommen. Nach den zwei Jahren war dann die Frage, in welcher Abteilung ich weiterarbeiten kann. Da war in der Projektleitung eine offene Stelle, und ich hatte die letzten sechs Monate ebenfalls schon dort gearbeitet, hatte schon kleinere Aufgaben übernommen und kleinere Projekte geleitet. Und so haben wir gesagt, das passt und ich bin dort eingestiegen. Ich kannte schon die Organisation und konnte so letztendlich direkt starten und mit der Projektleitung in verschiedenen Projekten anfangen.

Sie waren schon verantwortlich für eine Produktneueinführung, nämlich das System 3000.

Ich hatte in diesem Sommer mein erstes größeres Projekt, das ich abgeschlossen habe. Wir haben die Produkte in verschiedene Projekte aufgeteilt, weil es wirklich ein komplexeres System war. Wir mussten Software- und Hardwareentwickler zusammenbringen und gleichzeitig noch eine App entwickeln, die das System steuerbar macht. Es war schon herausfordernd, das alles zusammen auf die Straße zu bringen und auch die Kommunikation aufrechtzuerhalten.


„Ich habe keine Angst davor, zu scheitern, weil ich alle Entscheidungen überlegt und im Team treffe.“


Was waren die größten Hürden und wie gehen Sie mit der Verantwortung um?

Die Verantwortung dafür zu tragen spornt mich eher an. Ich habe keine Angst davor, zu scheitern, weil ich alle Entscheidungen überlegt und im Team treffe. Die großen Hürden waren, das Produkt in der gegebenen Zeit auf die Straße zu kriegen, weil wir mit erheblichen Rückschlägen zu kämpfen hatten. Und da mussten wir viel parallelisieren und immer gucken, wo wir noch Zeit wegnehmen oder etwas vorziehen können. Da mussten wir das Risiko abschätzen. Die Fehlerbehebung in der Softwareentwicklung gibt es immer und dann muss man entscheiden, welche Makel denn marktverhindernd sind und welche nicht. Gerade in der letzten Zeit war das sehr viel Arbeit, das Team immer wieder zu motivieren.



„Ich bin der Meinung, dass ich habe einen verantwortungsvollen Job habe, der mich ausfüllt. Hier will ich jetzt erst einmal weiterarbeiten und mich beweisen.“


Wie war das, als Sie das erste Mal den funktionierenden Prototyp in der Hand hatten?

Als ich den ersten Prototypen in der Hand hatte und das erste Mal das Produkt über die App steuern konnte, war das ein bisschen wie Zauberei. Klar, man kennt es, weiß wie es funktioniert. Aber wenn man sieht, das ist das Produkt, das wir jetzt hier verantwortlich entwickeln, da kriegt man schnell ein gutes Gefühl und merkt, dass man auf dem richtigen Weg ist.

Haben Sie schon mal Situationen im Alltag, in denen Sie Produkte wiedererkennen?

Ja, die Situation hat man eigentlich täglich. Die Produkte, für die ich selbst mit in der Entwicklung verantwortlich gewesen bin, fallen natürlich ganz besonders. Das erfüllt einen natürlich mit Stolz. Man hat daran mitgearbeitet und weiß auch, wie viel Arbeit es war, das Produkt zu entwickeln und was das Team geleistet hat, um das Produkt auf die Straße zu bringen. Dann freut man sich natürlich, wenn man sieht, dass es die Kunden auch wirklich nutzen.

Was ist Ihr langfristiges Ziel?

Ich bin der Meinung, dass ich habe einen verantwortungsvollen Job habe, der mich ausfüllt. Hier will ich jetzt erst einmal weiterarbeiten und mich beweisen. Das möchte ich bis zu meinem 30. Lebensjahr machen und dann schauen, wo es mich hinführt. Es gibt immer größere, komplexere, schwerere Projekte. Ich glaube, das kommt von ganz allein.

Steckbrief Julian Gerlach


Geboren
1990

Bei Gira seit
2014

Werdegang
Studium Elektrotechnik

Werdegang bei Gira
Zwei Jahre als Trainee, Produktleiter im Projektmanagement

[Stand 2019]